Misereor und Kolle Rebbe schicken das MOBILOMBO auf die Reise nach Südafrika
Neue Wege geht das Bischöfliche Hilfswerk Misereor, um Spendengelder für ein Hilfs-projekt in Südafrika zu sammeln: Gemeinsam mit der Hamburger Agentur Kolle Rebbe wurde eine Website mit einer Live-Cam online gestellt, die einen kleinen Modell-LKW (das MOBILOMBO) auf seiner Reise vom Misereor-Hauptsitz in Aachen nach Südafrika zeigt. Das MOBILOMBO fährt so im wahrsten Sinne des Wortes Spenden ein:
Angetrieben wird es durch ein Handy mit Vibrationsalarm – und durch die Spenden der Anrufer. Denn jeder eingehende Anruf spendet 2 EUR (abzgl. 21 Cent Providerkosten) und bewegt das MOBILOMBO um einige Zentimeter weiter. So kommt es Stück für Stück seinem Ziel näher: einer Farm in Goedgedacht. Hier ist das Projekt „Path out of Poverty“ zu Hause, das von Misereor unterstützt wird. Es verhilft Kindern aus verarmten Landarbeiter-Familien zu Bildung, Nahrung und sozialer Kompetenz. Das klimaneutrale Projekt finanziert sich durch den Anbau von Oliven. Jeder Baum kostet bis zur Ertragsreife ca. 25 EUR, und für diese Bäume und alles, was die Kinder und Jugendlichen für einen besseren Start ins Leben brauchen, ist auch der Spendentruck unterwegs. 10.000 Setzlinge sollen in Goedgedacht in den nächsten Jahren zusätzlich gepflanzt werden, um das Projekt finanziell komplett unabhängig zu machen. Michael Kleine, Abteilungsleiter Öffentlichkeitsarbeit bei Misereor, kommentiert die Aktion: „Wir möchten das mediale Scheinwerferlicht, das Südafrika im Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft erreicht, ein wenig auch auf unsere Projekte im Land lenken. Im Netz sprechen wir zudem Menschen an, die durchaus bereit sind zu spenden, aber mit Sicherheit keinen Überweisungsträger mehr ausfüllen wollen.“
Die Reise des kleinen Trucks durch die liebevoll handgebaute Modellkulisse – inklusive Überquerung der Straße von Gibraltar – kann auf www.mobilombo.com live verfolgt werden.
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