Kolle Rebbe legt deutlich zu
Die Hamburger Agentur Kolle Rebbe kann auch im Geschäftsjahr 2010 deutlich zulegen und erneut Rekordzahlen vermelden: Das Gross Income stieg im Vergleich zum Vorjahr um 20,8 Prozent auf 21,48 Millionen Euro (2009: 17,77 Millionen Euro). Die betreuten Billings erhöhten sich entsprechend von 118,5 auf nunmehr 143,3 Millionen Euro. Einen wesentlichen Anteil am Wachstumsschub hatten vor allem die Etatgewinne der E-Plus Gruppe (BASE und simyo), der Stern-Gruppe, von VELUX, Netto, Pubbles und der Immowelt. Weiter ausgebaut werden konnte außerdem das Geschäft mit Google, Nike Football und Hansgrohe, die von Kolle Rebbe auch international betreut werden.Im Markt herrschen nach wie vor schwierige Rahmenbedingungen: „Der Kosten- und Honorardruck ist noch mal gestiegen. Gleichzeitig werden Agenturen schneller und häufiger in Pitches überprüft, was regelmäßig mit hohen Investitionen verbunden ist", kommentiert Stephan F. Rebbe, GF Beratung, die Situation.
Erfreulich bleiben hingegen die Wachstumsaussichten der nichtklassischen Kommunika-tionsdisziplinen – sowohl was den Gesamtmarkt angeht als auch innerhalb der Agentur. Als Ergebnis der konsequenten Ausrichtung auf eine disziplinübergreifende Teamstruktur liegt ihr Umsatzanteil bei Kolle Rebbe inzwischen bei knapp 50 Prozent. „Nur wenn Spezialisten aller Bereiche unter einem Dach zusammenarbeiten, kann wirklich integriertes Arbeiten funktionieren", ist Stefan Kolle, Geschäftsführer Kreation, überzeugt. Dass Kolle Rebbe insbesondere auch als kompetenter Online-Partner wahrgenommen wird, zeigen Online-Mandate von Kunden wie z.B. Google, Nike Football und nicht zuletzt OTTO. Die Kampagnen arbeiten in ihren jeweiligen Märkten überdurchschnittlich gut und wurden dazu noch bei etlichen Kreativwettbewerben ausgezeichnet.
Kolle Rebbe beschäftigt aktuell knapp 220 Mitarbeiter und plant, in 2011 weiter zu expandieren. Vor allem im Online-Bereich werden erfahrene Spezialisten gesucht. Die Aussichten seien gut, da man sich momentan in interessanten Neugeschäften befindet und die aktuellen Konjunkturerwartungen besonders für Markenartikler viel versprechend seien.
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
- 6
- 7
- 8
- 9
- 10
- 11
- 12
- 13
- 14

